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Notfallmedizin profitiert von Stammzelle Ein völlig neues Therapiepotenzial wird sich in nächster
Zukunft eröffnen Die Wahrheit dieses Titels liegt in näherer Zukunft, als die meisten Kollegen vielleicht meinen. Und mit dieser nahen Zukunft wird durch die Forschung in der Medizin den Ärzten eine weites Anwendungsfeld sowie spannendes, effizientes und zusätzlich völlig neues Therapiepotenzial eröffnet werden. In letzter Zeit ist die Stammzelle nicht nur in medizinischen Fachkreisen und journalen, sondern auch in den unterschiedlichsten Medien anzutreffen. Leider wird der der medizinische Laie oft unzureichend bis schlichtweg falsch über das Potenzial und die Aufgabe dieser Zellen informiert. Unbegrenzte Fähigkeit zur Selbsterneuerung Spezifischer Gewebeersatz Dieses Wissen stammt von der Untersuchung einer an Leukämie erkrankten Patientin nach Knochenmarkstransplantation; sie erhielt das Knochenmark eines männlichen Spenders. In Nachfolgeuntersuchungen fanden sich im Karyotyp männliche Langerhanszellen in der Haut der knochenmarkstransplantierten Frau. Mit dieser Untersuchung konnte klar beweisen werden, dass die Knochenmarksstammzellen in Organe auswandern und dort eine entsprechende Differenzierung durchlaufen. Zirkulierende Stammzellen gehen an den Ort der Gewebeschädigung, um vor Ort auszudifferenzieren und die Funktion des zugrundegegangenen Gewebes wieder aufzunehmen. Ich bin überzeugt, dass diese zuvor erwähnte nahe Zukunft
bereits in den nächsten fünf bis zehn Jahren beginnen wird,
dann werden wir auch in der Notfallmedizin von der Plastizität der
Stammzellen profitieren und Stammzellen routinemäßig in der
Therapie verschiedenster Erkrankungen einsetzen können, schließt
Hinterberger mit diesen erfreulichen Ausblicken in die nahe Zukunft.
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