Home     Kontakt     Disclaimer     Impressum


Unternehmen

Forschung

Service & Produkte

Presse

- Presseaussendungen
- Pressemeldungen
- Pressedownload

Infomaterial

Kontakt

 

30.09.2004
Forschung braucht Stammzellen


Stammzellen aus der Nabelschnur dürfen nicht verloren gehen


Graz, 30. September 2004.- Neueste Publikationen bestätigen, dass Stammzellen aus Nabelschnurblut sich unter anderem in Knochen- und Knorpelzellen, Fettzellen, blutbildende Zellen, Leber- und Nervenzellen verwandeln können. Damit bestätigt sich Nabelschnurblut neuerlich als universelle Stammzellquelle für zukünftige Zelltherapien.

Eine internationale Kooperation um eine deutsche Forschergruppe publizierte kürzlich ihre für die Stammzellforschung aufsehen erregenden Ergebnisse (Kögler et. al, A new human somatic stem cell from placental cord blood with intrinsic pluripotent differentiation potential. J Exp Med. 200:123-35, 2004). Sie konnten einen neuen Stammzelltypus identifizieren, der sich auch nach erfolgreicher Vermehrung um das Vielfache noch immer in verschiedene Gewebe differenzieren lässt.

Wie Kögler und ihre Kollegen nachweisen konnten, entwickeln sich aus diesen Stammzellen sowohl Knochen- und Knorpelzellen, als auch Fettzellen, blutbildende Zellen und verschiedene Zellen des Nervengewebes. Die Düsseldorfer Forscher weisen mit ihren Ergebnissen den Stammzellen aus der Nabelschnur jene Bedeutung zu, die bislang in wissenschaftlichen Diskussionen immer wieder in Frage gestellt wurde.

Stammzellen dürfen nicht verloren gehen
Auch österreichische Mediziner konzentrieren sich zunehmend auf die weitere Erforschung dieser Zellen, um deren therapeutische Anwendung für den breiten klinischen Einsatz zu etablieren. Im Fokus stehen besonders Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, des Nervensystems und des Stützapparates (Knorpel und Knochen).

Doch Stammzellen aus der Nabelschnur sind knapp. Bei einem Großteil der jährlich rund 70.000 Geburten in Österreich wird die Nabelschnur nach der Abnabelung einfach entsorgt und geht damit als Quelle für Stammzellen verloren.

Spende für die Forschung
Diese wertvollen Zellen aus dem Restblut der Nabelschnur sind ihrem Ursprung nach Eigentum des Neugeborenen. Werden sie nicht für das Kind aufbewahrt, haben Eltern daher das Recht, das Restblut aus der Nabelschnur auch der Forschung zu spenden.

EccoCell Biotechnologie GmbH widmet sich der Etablierung von Therapien mit adulten Stammzellen aus dem Nabelschnurblut. Diese Studien werden in Kooperation mit zahlreichen österreichischen Forschungseinrichtungen und mit der Unterstützung eines internationalen wissenschaftlichen Beirates durchgeführt. Stellvertretend für die Kooperationen stehen das Christian-Doppler-Labor für Genomik und Bioinformatik, das Institut für Pharmazeutische Chemie & Pharmazeutische Technologie der Universität Graz, die Klinische Abteilung für Herz- und Thoraxchirurgie der Medizinischen Universität Wien und der Medizinischen Universität Graz (Details siehe Anhang Forschungskooperationen).

In den letzten beiden Jahren konnte EccoCell mit Hilfe privater Investoren und öffentlichen Forschungsförderung bereits 2 Millionen Euro in die Erforschung molekulargenetischer und zellbiologischer Eigenschaften von Stammzellen investieren. Doch weitere Forschungen sind dringend notwendig.

Bitte tragen Sie die Idee, Nabelschnurblut der Forschung zu spenden, in die Öffentlichkeit, um die rasche Umsetzung von Forschungsergebnissen in klinische Therapien zu ermöglichen.

Informationen zur Spende von Nabelschnurblut für die Forschung
EccoCell Biotechnologie GmbH, Keplerstrasse 105/5, 8020 Graz
t 0316 722 866 0, office@eccocell.com, www.eccocell.com

Fotos zum Download:
http://www.eccocell.com/presse/pressedownload.shtml

Kontakt:
Gabriele Blaschitz
EccoCell Biotechnologie GmbH
t 0316 722 866 14
m 0664 21 42 43 1
gabriele.blaschitz@eccocell.com